Verleihung der Jubiläums-Ehrenamtskarte NRW

Die Staatskanzlei teilt mit:
Ministerpräsident Hendrik Wüst hat am Mittwoch (9. März 2022) den langjährigen Einsatz von elf Bürgerinnen und Bürgern gewürdigt und ihnen für ihr vorbildliches Engagement im Ehrenamt gedankt. Bei einer Festveranstaltung im Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf überreichte der Ministerpräsident, gemeinsam mit der Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, Engagierten aus allen Landesteilen Nordrhein-Westfalens die neue „Jubiläums-Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen“. Mit ihr werden Engagierte ausgezeichnet, die seit mindestens 25 Jahren ein Ehrenamt ausüben oder ausgeübt haben.

Die Bürgerinnen und Bürger, die bei der Feierstunde geehrt wurden, kommen aus den Kommunen Blomberg, Bocholt, Bochum, Brilon, Düsseldorf, Haan, Köln, Münster, Versmold, Wermelskirchen und Wiehl und sind unter anderem in den Bereichen Feuerwehr, Heimat, Jugend, Kinder, Kirche, Kultur, Politik, Soziales, Sport und Umwelt langjährig ehrenamtlich tätig.

Gruppenfoto mit Hendrik Wüst
Foto: Mark Hermenau

Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen

Die „Jubiläums-Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen“ ist lebenslang gültig. Sie ergänzt die bereits im Jahr 2008 von der Landesregierung in Kooperation mit den Kreisen und Kommunen eingeführte „Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen“. Diese würdigt zeitlich intensives Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, und bereits 288 Kommunen (darunter zehn Kreise) beteiligen sich an diesem Projekt.

Die Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarten können als Dankeschön für ihren freiwilligen Einsatz landesweit von über 4.700 Vergünstigungen bei öffentlichen und privaten Einrichtungen sowie bei vielen Unternehmen profitieren. Das für die „Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen“ notwendige Kriterium einer bestimmten Mindestanzahl an geleisteten Wochenstunden oder Stunden pro Jahr entfällt für die „Jubiläums-Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen“.

Informationen über die „Jubiläums-Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen“ und die am Projekt teilnehmenden Kommunen und Kreise finden Sie unter: www.engagiert-in-nrw.de/ehrensachenrw

„Ehrenamtatlas – so engagiert sich NRW“ vorgestellt

Heute wurde der Ehrenamtatlas – so engagiert sich NRW vorgestellt. Basierend auf einer repräsentativen forsa-Umfrage, von Westlotto in Auftrag gegeben, zeigt der Ehrenamtatlas für alle Regionen sowie 53 Landkreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen, wer sich in welchen Bereichen engagiert. Zudem wird der Wert des Ehrenamts berechnet: Auf Grundlage des geplanten Mindestlohns von 12 Euro wird demnach freiwillige Arbeit im Wert von 19,14 Milliarden Euro jährlich geleistet.

Abrufbar ist der Ehrenamtatlas unter https://ehrenamtatlas.de/

Fünfte Bewerbungsphase des „Förderpott.Ruhr“

Mit dem „Förderpott.Ruhr“ unterstützt das Stiftungsnetzwerk Ruhr Engagierte in den Quartieren des Ruhrgebiets. Ausgezeichnet werden Ideen und Projekte, die engagierte Menschen, gemeinnützige Organisationen, Initiativen und Vereine in ihrem Stadtteil initiieren oder bereits erfolgreich umsetzen. Seit 2020 wurden 69 Projekte aus dem gesamten Ruhrgebiet mit 234.000 Euro unterstützt. Bewerbungen zur fünften Förderrunde sind online bis zum 31. März 2022 möglich.

Im „Förderpott.Ruhr“ findet sich die ganze Vielfalt des zivilgesellschaftlichen Engagements im Ruhrgebiet. Wer sich für das Gemeinwesen einsetzt, erhält unbürokratische Hilfe und kann mit 500 bis 5.000 Euro in seinem Vorhaben unterstützt werden. Unter www.foerderpott.ruhr können Engagierte in wenigen Klicks ihre Projektidee, Bedarfe und den konkreten Mehrwert für ihr Quartier beschreiben.

Das Bewerbungsverfahren wird von der Ehrenamt Agentur Essen e. V. koordiniert. Eine Jury aus Mitgliedsstiftungen, Lenkungskreismitgliedern und Experten entscheidet über die Bewerbungen. Ziel des Förderpott.Ruhr ist es, im gesamten Ruhrgebiet Menschen bei der Verwirklichung von Alltagsverbesserungen zu unterstützen. Jährlich stehen mindestens 100.000 Euro zur Verfügung.

Geförderte Vielfalt

In den vergangenen vier Runden wurden seit Januar 2020 69 Projekte aus 17 Ruhrgebietsstädten mit 234.000 Euro ausgezeichnet, die sich für das Zusammenleben im Quartier einsetzen. Seit Start gingen 581 Projektbewerbungen ein, über die jeweils eine siebenköpfige Jury entscheidet. 

Seismograph für das Ruhrgebiet

Unterstützt wurden u. a. die Gründung des Ernährungsrates Bochum, ein inklusives Skateprojekt in Essen, ein Reparatur-Café in Duisburg, ein Lastenfahrrad für eine Dortmunder Initiative, die Wiederbelebung des Europaplatzes in Hagen-Vorhalle als Stadtteiltreffpunkt oder Miniroboter-Workshops einer Essener Jugendbücherei. Aber auch Selbstverteidigungskurse für junge Mädchen in Herne, ein Mentoringprojekt mit peer-to-peer-Ansatz für Duisburger Frauen mit arabischen Wurzeln, ein umfangreiches Futsal- und Integrationsprojekt in Dortmund oder die stadtteilweite, interaktive Kunstaktion „Dorstener Erklärung“ für Demokratie, Respekt und Menschenwürde fanden Anklang bei der Jury.

Stiftungen fördern gemeinsam

Möglich machen dies aktuell 13 Förderer aus dem Mitgliederkreis. Sie sichern bis Ende 2022 ein Fördervolumen von mindestens 50.000 Euro pro Runde – die Alfred und Cläre Pott-Stiftung, die Auridis Stiftung, die GLS Treuhand, die Haniel Stiftung, die E.ON Stiftung, die RAG-Stiftung, die Ruhrstiftung Bildung und Erziehung, die Rudolf v. Bennigsen-Foerder-Stiftung für Wissenschaft und Bildung, die Sal. Oppenheim-Stiftung, das Deutsche Stiftungszentrum im Stifterverband, die Stiftung Mercator, die Stiftung Universitätsmedizin Essen und die Wilo-Foundation.

Eine Fotoauswahl von geförderten Projekten finden Sie zur freien redaktionellen Nutzung unter: https://www.dropbox.com/sh/qj90c8oymz8dl3t/AAB1B1g99MP9lSKCBEH4wG3Ea?dl=0

Über das Stiftungsnetzwerk Ruhr

Das Stiftungsnetzwerk Ruhr bringt seit 2016 die Akteure einer der stiftungsreichsten Regionen Deutschlands zusammen. Aktuell zählt das junge Netzwerk 82 Mitglieder. Gemeinsam können Stiftungen noch mehr in ihrer Stadt und Region bewegen. Im Netzwerk tauschen Ruhrgebietsstiftungen ihre Erfahrungen aus, knüpfen neue Kontakte und Beziehungen.

Initiiert wurde die Netzwerkgründung 2015 durch die Anneliese Brost-Stiftung, die E.ON Stiftung und die Stiftung Mercator. Weitere Unterstützer kamen über die Jahre hinzu. Gemeinsam mit der Auridis Stiftung, der GLS Treuhand, der Haniel Stiftung, der RAG-Stiftung, dem Regionalverband Ruhr, dem Stifterverband und der Wilo-Foundation bilden sie aktuell den Lenkungskreis. Das Gremium lenkt und finanziert die Geschicke des Netzwerks. Unabhängiger Förderer des Netzwerks ist außerdem die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.

Anlaufstelle für das Stiftungsnetzwerk Ruhr: Ehrenamt Agentur Essen e.V., Dorotheenstr. 3, 45130 Essen info@stiftungsnetzwerk.ruhr

(Pressemitteilung des Stiftungsnetzwerk Ruhr)

Dig. Seminar Umgang mit Mitgliederdaten (Westfalen-Akademie)

Am 14. März sowie beim Wiederholungstermin am 21. März (jeweils 17 bis 19 Uhr) findet im Rahmen der Westfalen-Akademie das Seminar „Dein Verein und seine Mitglieder – Umgang mit Mitgliederdaten“ statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das zweistündige dig. Seminar (Zoom) beschäftigt sich mit den Themen Datenschutz und Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Referenten des Projekts Digitale Nachbarschaft geben einen Einblick in die DSGVO für Vereine und Organisationen der Zivilgesellschaft. Mithilfe von konkreten Beispielen und Mustern kann dieses Wissen dann direkt in die Praxis umgesetzt werden.

Die Anmeldung erfolgt über die Internetseite der Westfalen-Akademie unter https://www.westfalen-akademie.nrw/programm/dein-verein-und-seine-mitglieder-umgang-mit-mitgliederdaten/

Dig. Abschluss Kim macht’s am 14.02.

Wir freuen uns über die gelungene digitale Abschlussveranstaltung unseres aktuellen Projekts Kim macht’s am 14.02.

Rund 35 Gäste haben sich in der dreistündigen Veranstaltung nach einem Grußwort von Andreas Kersting, Staatskanzlei NRW, über Möglichkeiten ausgetauscht, das junge Engagement in NRW zu stärken. Mit dabei auch Macher*innen der geförderten Projekte Heldenpass und MitMach-AG und Frau Knopp von der Getrudisschule in Bochum – danke für den interessanten Input! 

Das Projekt Kim macht’s wird gefördert von der