wir laden Sie ein zur nächsten digitalen Mittagspause am Donnerstag, 29. Oktober 2026 um 11:00 Uhr.
Thema: KI-gestütztes Arbeiten in Freiwilligenagenturen
Vincent Demond wird von den Erfahrungen beim Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Ehrenamt Agentur Essen berichten. Die Ehrenamt Agentur Essen hat sich 2025 in einem einjährigen, von der DSEE geförderten Projekt mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt.
Am 30. Juni 2026 hat das nächste Regionaltreffen der Freiwilligenagenturen aus dem Ruhrgebiet stattgefunden. Zum Austausch im Treffpunkt CityNord in Essen trafen sich die Mitarbeitenden der Ehrenamt Agentur Essen, der Ehrenamtsagentur Gelsenkirchen, des Ehrenamtsbüros Oberhausen und des Centrums für bürgerschaftliches Engagement Mülheim an der Ruhr. Themen waren Erfahrungen mit KI, die Förderung von Engagement für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf und die Aktivierung von Stadtteilen.
Das BBE veranstaltet am 29. Mai 2026 in Münster eine Regionalkonferenz Schwerpunkt: „Engagement für alle möglich machen: Zugänge und Beteiligung für Menschen mit Behinderungen gestalten“ in Kooperation mit der FreiwilligenAgentur Münster und Prof. Dr. Andrea Walter, HSPV NRW.
Menschen mit Behinderungen sehen sich beim Zugang zu freiwilligem Engagement häufig mit strukturellen Hürden konfrontiert. Diese werden oftmals als „Schwellen“ beschrieben und umfassen unter anderem mangelnde Barrierefreiheit, unzureichende Unterstützungsstrukturen, bürokratische Anforderungen sowie begrenzte Möglichkeiten der Ansprache und Beteiligung. Insgesamt lassen sich verschiedene Formen solcher Zugangsschwellen identifizieren.
Zugleich wird deutlich, dass diese Hürden veränderbar sind. Maßgeblich ist, wie Zugänge zum Engagement inklusiver gestaltet und bestehende Strukturen entsprechend geöffnet werden können.
An diesem Punkt setzt die Regionalkonferenz in Münster an. Sie greift die beschriebenen Herausforderungen auf und richtet den Fokus auf konkrete Praxisansätze: Wie können Zugänge zum Engagement für Menschen mit Behinderungen verbessert und eine nachhaltige Beteiligung ermöglicht werden? Welche Maßnahmen tragen dazu bei, engagierte Menschen mit Behinderungen langfristig einzubinden? Welche Formen der Begleitung sind hierfür erforderlich? Und welche Rahmenbedingungen benötigt ein inklusives Engagement für und mit Menschen mit Behinderungen?
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen der fachliche Austausch, praxisorientierte Arbeitsphasen im Rahmen von Workshops sowie die Vernetzung der Teilnehmenden.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Selbstvertretungen bisher unterrepräsentierter Gruppen, zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Vertreter*innen aus der kommunalen Verwaltung.
UPJ e. V. bietet gemeinsam mit der Landesservicestelle für bürgerschaftliches Engagement von Mai bis Dezember 2026 einen kostenlosen, siebenteiligen Online-Qualifizierungskurs mit 7 Modulen zur Förderung von Unternehmensengagement an. Der Kurs wird durch die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen finanziert und richtet sich an Akteur*innen der Engagementförderung. Er vermittelt praxisnah, wie Kooperationen zwischen Unternehmen und Zivilgesellschaft vor Ort aufgebaut und gestärkt werden können. Alle Informationen und Link zur Anmeldung im Flyer.
Neu in der Freiwilligenagentur ist unser Angebot für alle neuen Kolleginnen und Kollegen. Dieses Mal konnte Stephanie Krause, die den Workshop seit Jahren leitet, im Kolpinghaus Dortmund Teilnehmerinnen aus Aachen, Bocholt, Düsseldorf, Greven und Hamm begrüßen. Neben dem Erfahrungsaustausch ging es unter anderem um relevante Wissensplattformen und Netzwerke, Profile und Ziele von Freiwilligenagenturen und Grundlegendes zum bürgerschaftlichen Engagement.